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Differenzdruck-Messverfahren

Dokumentation vom Differenzdruck-Messverfahren

© IFBP
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DIFFERENZDRUCK-MESSVERFAHREN

Beim Differenzdruck-Messverfahren muss zunächst das Gesamtvolumen der zu überprüfenden Umgebung ermittelt werden und in den Computer eingegeben werden. Bevor die Messung gestartet werden kann, muss man sicher gehen, dass alle Fenster oder Türen fest verschlossen sind.

Es wird ein großer Ventilator in die Haustür gestellt. Der restliche Teil der Tür wird mit Folie abgedeckt, um sie Luftdicht zu verschließen. Der Ventilator erzeugt entweder einen Unterdruck oder einen Überdruck im Gebäude von 50 Pascal. Hierbei misst dieser die Luftmenge, welche er ins Haus hinein oder heraus fördern muss, damit die Druckdifferenz von 50 Pascal aufrecht bleibt.

Je mehr Leckagen es im Haus gibt, desto mehr Luft muss der Ventilator bewegen. Solche Leckagen lassen sich leicht mit einer Wärmebildkamera oder einer Nebelmaschiene finden. Wie oben zu erkennen ist, bewegt sich der Rauch dahin, wo es ein Loch in der Wand befindet. Dies geschieht auf Grund des Überdrucks, da die Luft nach außen entweicht.